Hirschkäfer - Hotline

Bürger, die Exemplare der unter Naturschutz stehenden Käferart finden, können sich bei Werner Schiller unter der Telefonnummer 05491/1412 oder per E-Mail unter werner.schiller@gmx.net melden.

Weiterer Ansprechpartner für diese Meldungen ist

Ludger Frye vom NABU unter der

Telefonnummer: 01575 / 6259258  oder

per E-Mail: ludger.frye@t-online.de 

 

Werner Schiller und Ludger Frye weisen darauf hin, dass diejenigen, die einen Hirschkäfer melden, verschiedene Angaben machen sollten.

So sollten sie den Ort des Vorkommens möglichst exakt beschreiben, das genaue Datum und die Anzahl der beobachteten Hirschkäfer (Männchen, Weibchen, Larven, Hirschkäfer-Engerlinge im Boden, unter Baumstubben oder im Schreddergut) nennen und die eigene Telefonnummer sowie E-Mail-Adresse angeben.

Besonders wertvoll für die Naturschützer sind Weibchen- und Larvenfunde. Gut wäre es zudem ein (Digital-) Foto als Beleg anzufertigen und zu übersenden.

Die Fotos dienen vor allem der Dokumentation und tragen zudem dazu bei, eventuelle Verwechslungen mit anderen großen Käferarten auszuschließen.

Wie kann man den Hirschkäfer nachweisen?

Während der Hauptflugzeit Ende Mai bis Mitte Juli läßt sich der Hirschkäfer am einfachsten entdecken.

Da der große Käfer eine attraktive Beute für viele Vögel darstellt, sind bei größeren Hirschkäfervorkommen Reste der Käfer-Imagines leicht zu erkennen. Die unverdaulichen Reste der Käfer sind dann auf dem Boden zu entdecken. Die lebenden Tiere kann man entdecken, wenn "blutende" Bäume im Gelände stehen, an denen sie sich abends einfinden.

Von Wildschweinen durchgewühlte Eichenstubben weisen auf Hirschkäferlarven hin.